Mineralien

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Ein Mineral ist eine natürliche feste Substanz, die in Gesteinen und im Boden vorkommt und sich durch geologische Prozesse bildet. Weiterführende Informationen über chemische und physikalische Eigenschaften von Mineralien kann man bei Geologie.info nachlesen, wo diese gut verständlich aufbereitet wurden.

Die Geschichte von Mineralkosmetik reicht bis in die Zeit ca. 2000 Jahre v. Chr. zurück. Es ist bekannt, dass die Menschen im Alten Ägypten viel Wert auf Körperpflege und -verschönerung legten. Die aufwendig hergestellten und damit teuren Farben dienten Wohlhabenden nicht nur der Malerei, sondern auch kosmetischen Zwecke. Mit pulverisiertem grünen Malachit und Eisenoxiden wurden die Augen bemalt. Mit rötlichem Zinnober (Cinnabarit) wurde Wangen und Lippen Farbe gegeben. Für Augenbrauen und Wimpern wurde schwarzes Bleiglanz (Galenit) mit Wachsen als Trägerstoff verarbeitet.

Die Art der Körperverschönerung verbreitete sich durch die Eroberung Ägyptens durch die Perser im Persischen Reich. Nach der wiedererlangten Unabhängigkeit kam Alexander der Großen und machte Ägypten zum Teil seines hellenistischen Reiches. So fand die Körperverschönerung Eingang in die griechische Kultur, die dann den Begriff Kosmetik erfand (griech. Adj. kosmetikós, Verb kosméo – schmücken, ordnen).

Die Verwendung natürlicher Inhaltsstoffe wurde mit dem Voranschreiten von Wissenschaft und Chemie zurückgedrängt. Seit Beginn der Industriellen Revolution Ende des 19. Jahrhunderts werden künstliche Kosmetikprodukte als Massenware gefertigt. Chemisch hergestellte Kosmetika werden ob ihrer teilweise gesundheitsgefährdenden Wirkungen immer wieder hinterfragt. So entstand in den 1990er Jahren der Markt für Naturkosmetik. Es haben sich verschiedene Firmen etabliert, die mit natürlichen Inhaltsstoffen pflegende und dekorative Kosmetikprodukte herstellen. Dabei wird komplett auf synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe sowie auf den Einsatz von Mineralölen und Silikonen verzichtet.

Durch dieses Rückbesinnung auf die Natürlichkeit und Reinheit hat auch Mineralkosmetik wieder an Wert gewonnen. Immer mehr Menschen entwickeln Allergien und müssen daher besonders auf Inhaltsstoffe achten. Die sollte man sich auch wirklich auf dem Produkt durchlesen und sich nicht auf Werbeslogans oder Designs verlassen, die Natürlichkeit suggerieren sollen.

Mit reiner Mineralkosmetik ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite. Mineralien verhindern das Wachstum von Bakterien und stellen ein geringeres Risiko einer allergischen Reaktion dar. Somit sind sie ideal für den Einsatz bei problematischen Hauterkrankungen wie Rosacea und Akne oder Verfärbungen. Sie pflegen und schützen die Haut und enthalten für den Körper wichtige Elemente wie Magnesium, Kalzium und Zink. Als kosmetischer Inhaltsstoff bieten Mineralien auch einen leichten UV-Schutz und reflektieren das Licht, so dass feine Linien und Flecken ausgeglichen werden. Die farbintensiven Pigmente betonen die Gesichtskonturen und verschmelzen mit der Haut, ohne die Poren zu verstopfen. So entsteht ein natürliches und perfektes Finish.

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